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2.8.06 17:34


arbeitstext

Das Urlaubsklischee- Dieses Mal: Der Campingplatz

Klischees von bestimmen Urlaubsorten kennt jeder: Mallorca wird nun vorwiegend von Engländern und Deutschen bewohnt und überhaupt wird dort immer nur gefeiert, auf Gran Canaria tümmeln sich zumeist ältere Leute und genießen das milde Klima. Und ja, auf Campingplätzen findet der ideale Platz für Familien, meistens mit einer gewissen Anzahl von - oft kleinen- Kindern. Des Weiteren sind auf diesen Entspannungsoasen, wo die Häuser Räder haben und alles etwas lockerer zugeht, aber auch andere Altersgruppen zu finden, und zwar vor allem die von vielen gefürchtete Gruppe der Jugendlichen. Sie reisen meist in großen Gruppen mit vielen Zelten, viel Gepäck und großen Mengen von teils legalen, teils illegalen Genussmitteln an und nachdem es eine gewisse Zeit lang sehr laut war und niemand so recht zur Ruhe kam (am allerwenigstens der Platzwart, der sämtlichen Beschwerden der restlichen Camper standhalten musste), hinterlassen sie vor allem eines: Unmengen von Müll und Verwüstung.
Soweit die Klischees. Nun zur Realität.:
Ende Juli dieses Sommers fand sich eine 10-köpfige Jugendgruppe zusammen, die beschlossen hatte, auf dem schönen Campingpark am Ohmbachsee in Schönenberg-Kübelberg (Rheinland-Pfalz) eine Woche Urlaub zu machen. Diese Gruppe kennt sich schon seit mehreren Jahren und die Planung lief dank des Engagements einiger relativ reibungslos ab. Die Anreise hingegen war einigermaßen individuell: 5 Jungs beschlossen, die 110 Kilometer in anderthalb Tagen mit dem Fahrrad zurückzulegen (Nach 1 Knieverletzung und 6 Platten schafften sie das auch), ein Anderer kam direkt von der Uni aus Homburg und der restliche Junge sowie die Mädchen fuhren in 40 Minuten mit dem Auto und dem Gepäck auf den Wunschcampingplatz in der Nähe von Kaiserslautern. Aus reiner Verbundenheit zu ihren Freunden bauten diese Vier dann alle Zelte auf, so dass ihre Radfahrenden Mitstreiter sich ausruhen könnten, wenn sie ankommen würden. Man wartete trotz zwei Stunden ohne etwas zu trinken bei 35 Grad Celsius im Schatten auch auf diese, damit sie sich nicht mehr mit dem Einkaufen quälen mussten. Es ging sehr harmonisch zu, man war zwar spät im Bett, aber auch ebenso früh wieder wach, die ersten um sieben, die letzten um halb elf. Ansonsten war man am See, spielte Beachvolleyballturniere oder Fußball, abends wurde meistens gegrillt, wobei der Job des „Würstchenwenders“ wechselweise übernommen wurde. Soviel zu dem Klischee Jugendliche würden erst so spät aufstehen und seien antriebslos und egoistisch. So ging das eine Weile lang weiter. Bis zum Wochenende (die Urlaubszeit war Mittwoch bis Mittwoch)…Dann kamen genau auf den Platz nebenan zwei Großfamilien mit einer ganzen Horde kleiner Jungen. Diese Jungen spritzten alles und jeden mit ihren Wasserpistolen nass, wogegen die Eltern nichts unternahmen außer einem hilflosen Schulterzucken. Ansonsten waren die Kleinen eigentlich relativ human, man musste nur schauen, das man sie nicht ausversehen umrennt, wenn sie über den Platz gefegt kamen. Wenn man jetzt sagt, eigentlich, gibt es meistens auch ein uneigentlich, so wie in diesem Fall: Morgens früh um sechs fingen Mutter und Sohn (welche es aus dieser Großfamiliengruppe waren, lässt sich unmöglich sagen) einen bitterbösen Streit an, bei dem der kleine Junge dann herzzerreißend weinte und schrie. Abends grillte diese Gruppe auch, genauso wie unsere Gruppe. Nur hatten wir die Musik meistens auf einer normalen Lautstärke, so dass wir die Kinder ja nicht stören- nun ja, das wäre an sich nicht nötig gewesen, da deren Eltern auch um elf Uhr nachts noch laut mit dem Autoradio AC/DC hörten. Also erfuhren nicht diese Leute eine Ruhestörung von uns- auch wenn uns am Wochenende noch acht weitere Freunde besuchen kamen- sondern eher wir von ihnen, aber wir waren tolerant und haben uns nicht beschwert ;-) Aufgeräumt haben wir ordentlich und sämtlichen Müll den ganzen Berg hoch in die dafür vorgesehenen Mülltonnen getragen. Zum Genuss von illegalen Genussmitteln kam es keineswegs- Erstens haben wir es nicht nötig und zweitens verträgt sich so etwas auch nicht gut mit dem Sport machen. Was ist also dran an dem Klischee Großfamilien versus Jugendgruppe? Nun, wie Sie sehen, in unserem Fall nicht viel. Nur ist es immer wieder ein Erlebnis, wenn diese beiden Gruppen aufeinander treffen, weil sie so unterschiedlich in ihrem Benehmen und ihren Prioritäten sind. Und mal ehrlich: Irgendwoher müssen Klischees ja auch kommen…vielleicht von den damals Jugendlichen der nun Erwachsenen von den Familien, auf die wir beim Campen gestoßen sind ;-).
3.8.06 14:02


büdde *ganz lieb gugg*

bidde klickt auf den link da zwei beiträge weiter unten..wenn ihr das schon nich längst getan habt ;-)

das andere...war ma en schreibversuch...wenn ihr euch durchgekämpft habt und es gelesen habt fänd ich es kuhl,wenn ihr mir ma schnell en feedback gebt und sagt,obs gut is oda nich und was man daran noch verbessern könnte oder so...also konstruktive kritik!!!

ansonsten...werde ich jez mal weitermachen ;-)

also...schreibt mir!!!

sunny greetz in da falling rain
3.8.06 14:04


James Branch Cabell

"Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen
Welten leben, und der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist."


ps: es scheint mir,dass ihr euch zu sehr daran gewöhnt habt, dass es hier nix neues gibt ;-) solch eine schande aber auch...
7.8.06 09:52


Henry Ford (1863-1947)

"Zusammenkommen ist ein Beginn,
Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
Zusammenarbeiten führt zum Erfolg"

in diesem sinne wünsche ich euch einen tollen tag,während ich beachvolleyballtraining gebe und selba noch training habe...
9.8.06 08:30


Alexander Mitscherlich (1908-1982), dt. Psychologe und Mediziner

"Glück ist das Zusammentreffen von Phantasie und Wirklichkeit."

-->Ob das auch bei mir funktioniert? Nun ja,sicherlich nicht immer,aber schon sehr oft...öfter,als ich es mir vorgestellt habe..und ich hoffe ja mal sehr,dass das auch in Zukunft und auch jetzt wieder funktionieren wird :-D

-->Und wer jetzt sagt, äh seit dem 1.August gilt die neue deutsche Rechschreibung und die Dumme mit ihrem Deutsch LK kann das ja gar nicht...dem sage ich...ja zum Teil könntest du recht haben (na,schreibt man das groß oder klein? Richtig...es geht beides!!) ...aber wie sieht denn "Fantasie" aus? Genauso grauselig wie "Krem" oder "Delfin"...und wenns en blog is und keine Deutscharbeit...brauch man ja auch nich so knieselisch zu sein...gelle.

-->Ich wünsch euch allen ein wunderherrliches Wochenende...ich hoffe wir sehen uns mal :-) Und unternehmen was feines...

-->Grüße gehen heute an alle Wahl-"Ausländer": Betty in Australien, Kerstin in den USA, Jonas in Indien..und auch an Chrisse...in einer guten Woche in Ecuador :-)

ps:eigentlich hab ich meistens nix gegen das wetter...aber dieser regen heute...das is doch eigentlich nur am schönsten,wenn man nich raus muss und auch so gammeln kann...da das aba momentan nich geht...na klasse ;-) wenigstens zum wochenende hin hätts ja ma besser werden können..oder wir hätten wenigstens das westernreiten gewinnen können..aba noch hamma ja ne klitzkleine chance...gelle ;-)
11.8.06 10:45


Georgs Bernanos

"Wir alle müssen das Leben meistern. Aber die einzige Art es zu meistern, besteht darin, es zu lieben."
11.8.06 11:48


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